Workshop „Psychische Erste Hilfe“ im Freifach Psychologie

Am 29. April fand im Freifach Psychologie für die vierten Jahrgänge ein intensiver Workshop zur Psychischen Ersten Hilfe statt. 25 Schüler:innen nahmen daran teil, begleitet von Psychologielehrerin Roswitha Winsauer. Der Workshop orientierte sich am WHO‑Prinzip: LOOK – LISTEN – LINK, also dem bewussten Hinschauen, Zuhören und dem Vernetzen mit Menschen, die professionelle Unterstützung bieten können. Von Beginn an war spürbar, wie groß das Interesse der Jugendlichen an Themen rund um psychische Gesundheit, Krisenbewältigung und gegenseitige Unterstützung ist. Die Gruppe arbeitete im Sitzkreis, wodurch eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre entstand, die Gespräche auf Augenhöhe ermöglichte.

Workshopleiterin Kerstin Knünz vom Jugend-Rot-Kreuz führte die Jugendlichen mit viel Empathie, Professionalität und spürbarem Engagement durch die vier Stunden. Sie vermittelte nicht nur Wissen, sondern schuf einen Raum, in dem sensible Themen ohne Scheu angesprochen werden konnten. Die Schüler:innen beschäftigten sich mit der Frage, wie man Krisensituationen erkennt, wie man auf das eigene Bauchgefühl vertraut und warum man nur dann gut helfen kann, wenn es einem selbst stabil geht. Praktische Übungen, Diskussionen und interaktive Sequenzen machten den Workshop lebendig und praxisnah. Immer wieder wurde betont, wie wichtig es ist, Verantwortung abzugeben und Hilfe zu holen, wenn die eigenen Möglichkeiten nicht ausreichen.

Die Rückmeldungen der Jugendlichen waren durchwegs positiv. Viele zeigten sich beeindruckt davon, wie offen und wertschätzend über psychische Belastungen gesprochen werden konnte. 

Ein herzliches Dankeschön gilt Kerstin Knünz für die vier intensiven, lehrreichen und berührenden Stunden. Sie hat es geschafft, ein sensibles Thema mit großer Professionalität und Menschlichkeit zu vermitteln – ganz im Sinne des Jugendrotkreuz‑Mottos: „Aus Liebe zum Menschen.“

 

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