ALPLA: plastic is fantastic, so der CEO und TikTok-Influencer Philipp Lehner
Am 13.04.2023 durfte die 4aa im Rahmen ihres Marketingunterrichts das neue Designstudio von ALPLA in Hard besuchen.
Produktdesignerin Anna-Sophie Studer führte durch das neue, stylische STUDIOa, in dem sich Experten und Kunden treffen, um neue Flaschen zu besprechen und zu gestalten. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele namhafte Marken ihre Flaschen von ALPLA produzieren lassen. Bei den Flaschen gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.
Die neuesten Produkte sind noch leichter und aus Materialien wie Papier, Zellulose, Zuckerrohr und Sonnenblumenkernhülsen. Ein 3D-Drucker ermöglicht den Druck einer einfachen Flasche innerhalb von wenigen Stunden, eine Flasche mit Henkel benötigt einige Stunden mehr. Mittels Virtual Reality kann die gestaltete Flasche dann im Verkaufsregal betrachtet und verglichen werden.
Lukas Österle, Sustainability Communications Manager, klärte auf, dass die Bezeichnung ALPLA eine Abkürzung für Alpenplastik ist. 1955 starteten Alwin und Helmuth Lehner mit einer Spritzgussmaschine in der elterlichen Waschküche. Mittlerweile leitet Philipp Lehner das erfolgreiche Familienunternehmen in der dritten Generation. 2022 erzielte ALPLA einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro. Weltweit zählt das Unternehmen 23.300 Mitarbeiter in 46 Ländern.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema bei ALPLA. Deshalb klären zahlreiche Projekte über die Vorteile von PET-Flaschen gegenüber anderen herkömmlichen Verpackungsmaterialien auf. Eines davon betreibt CEO Philipp Lehner selbst: einen TikTok-Account namens plasticisfantastic. Mit provokanten Fragen und erstaunlichen Fakten versucht er die junge Generation anzuregen. ALPLA unterstützt aber auch Projekte wie ein Pfandsystem in Indonesien oder ein Messgerät für desinfiziertes Wasser in Kunststoffflaschen.
Ein Tipp für Studieninteressierte: Das Alwin Lehner Stipendium fördert Studierende mit knapp 3.500 Euro je Semester und bietet interessante Praktika.