Elsässer Flammkuchen als neue Lieblingsspeise entdeckt

Am Mittwochvormittag hat das Abenteuer begonnen: Mit dem Baden-Württemberg-Ticket und mehreren Nahverkehrszügen in viereinhalb Stunden nach Straßburg! Das erforderte viel Aufmerksamkeit und Schnelligkeit. Am Ziel angekommen, ging es mit der „Tram“ weiter ins Hotel. Nach einem raschen Zimmerbezug begann schon die Stadtführung beim Straßburger Münster. Ein junger, flotter Franzose wusste den Schülerinnen und Schüler interessante Details zu erzählen und Fragen zu stellen.

Anschließend stärkte sich die Klasse mit einem regionalen Gericht: dem köstlichen Flammkuchen. In mehreren Varianten wurde die elsässische Spezialität serviert und die Bäuche füllten sich nach dem „all you can eat“-Prinzip. Ein kurzer Verdauungsspaziergang führte zum letzten Programmpunkt für diesen Tag: einer abendlichen Schiffsrundfahrt auf der Ill. Auf einem überglasten Schiff ging es entlang dem Flussufer, an dem viele Straßburger das abendliche Flair genossen haben, durch das historische und moderne Straßburg. Eine Audioführung erläuterte die Geschichte und Gebäude Straßburgs ebenso wie die beiden Schleusen.

Am nächsten Tag ging es durch den schön angelegten Parc de l’Orangerie, in dem viele Störche zu sehen waren, zum EU-Parlament. Eine deutsch-französische Mitarbeiterin führte die Schülerinnen und Schüler gekonnt durchs Parlament, wusste viel Interessantes zu berichten und zeigen. Die Klasse lernte die Tätigkeiten der EU-Politiker und Abläufe im Parlament kennen, war erstaunt über die Arbeit der Dolmetscher und Koordination der Sitzungstermine bzw. -orte. Nach so viel Input freuten sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Auszeit beim Shopping. Im neuen, großen Shopping Center Rivetoile kamen alle auf ihre Kosten. Abends im Hotel folgte ein gemeinsamer TV-Abend beim EM-Spiel Polen gegen Portugal.

Am dritten und letzten Tag stand noch das Elsässische Museum auf dem Programm. Das Museum befindet sich in drei Fachwerkhäusern, die durch ein Labyrinth aus Treppen und Gängen miteinander verbunden sind. Hier werden Möbelstücke, Haushaltsgegenstände, Spielzeug, Trachten, Werkzeug, religiöse Gegenstände und Bilder gezeigt. Erschöpft von den vielen Eindrücken ging es zurück nach Hause.


Au revoir, Strasbourg! Der Aufenthalt war kurz, aber intensiv.

Mit einem Wort: Eindrucksvoll!

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